KW 6 + 7/24 – Probleme bei der Projektverwaltung

Diese Woche steht wieder ganz im Zeichen von komplizierter Verwaltungsarbeit: die erste Ausgabenerklärung funktioniert nicht, weil die errechneten Ausgaben nicht mit der Finanzierung übereinstimmen – eigentlich ist es nicht überraschend, dass die Planung vom tatsächlichen Projektverlauf abweicht. Nur mit der großen Hilfe von unserer Finanzexpertin Regina Steiff schaffe ich es, einen Änderungsantrag fertig zu machen, um dann hoffentlich die erste Ausgabenerklärung und den Zwischenbericht zu den Finanzen abarbeiten zu können, wieder mit Fristverlängerung. Die Datenbank für den inhaltlichen Sachbericht erweist sich auch als komplizierter als gedacht. Deshalb komme ich mal wieder nicht in die Schule, habe dafür aber in den Faschingsferien in den anstehenden Workshops in meinem anderen Projekt Kontakt mit Kindern.

Das Foto zeigt eine Schreibtischunterlage mit Zahlen oder Additionen, am oberen Rand den Teil einer Tastatur.
Komplizierte Berechnungen

KW 5/24 – Dritte Qualifizierung

Für den letzten Teil der Qualifizierung geht es drei Tage nach Kassel (man beachte auf dem Foto den „schönen Teppich“, der Rest vom Tagungshotel war ähnlich). Zum Glück sind wir vollständig, Bernadette ist gerade so wieder fit. Fast verpassen wir auf der Hinfahrt vor lauter Austausch, dass der Halt in Kassel-Wilhelmshöhe gestrichen ist. Aber wir schaffen es das erste Mal pünktlich und können auch bis zum Abschluss bleiben, weil die Mittagspause gekürzt wird.

Dieses Mal stehen die Interviews mit den Kindern im Vordergrund. Beim wie immer wertvollen Austausch überlegen wir, welche Aktivitäten wir mit unserer Partnerstadt Halle durchführen könnten und ich erfahre, dass die Schillerschule eine Art Schulsong hat – „gemeinsam geht’s besser“ ist auch ein schönes Motto für unser Beteiligungsprojekt. Die Rollenklärung zur Begleitung von Schulentwicklung ist gut, wäre vermutlich zu einem früheren Zeitpunkt noch hilfreicher gewesen, wie auch eine ausführlichere Vorstellung der einzelnen Schulen. Wir machen zudem ein Leitbild für uns als Tridem, das wir noch überarbeiten und eventuell in der Schule aufhängen wollen. Wir hoffen auf Beteiligung von möglichst vielen – mit dem Abschlussbild beim Feedback gesprochen stehen wir am Steg, wollen viele ins Boot holen und losfahren.

Zu sehen sind zwei Frauen in einem Schulungsraum des Hotels, links Susanne Herberg und rechts Bernadette Rößler. Bernadette hält ein Plakat mit bunten Punkten hoch und erklärt das Leitbild den anderen Teilnehmer*innen der Schulung.
Präsentation für das Leitbild unseres Tridems, präsentiert von Susanne (links) und Bernadette

KW 4/24 – Flexibler Donnerstagnachmittag

Digital kompatibel sind wir leider nicht – die auszufüllenden pdf-Vordrucke für das Projekt, die ich vom stja schicke, kann in der Schule niemand öffnen, Bernadette muss auf den Computer ihres Mannes ausweichen. Schade, dass so einfache Dinge so viel Sand ins Getriebe bringen.

Aber der Donnerstag­nachmittag funktioniert trotz hohem Krankenstand gut, die Kinder wählen gerne aus, was sie machen möchten und in der ganz freien Gruppe, in der ich mitmache, wird überwiegend friedlich gespielt. Susanne berichtet kurz, dass die Interviews mit den Kindern zu Beteiligung an der Schule interessante Einblicke gegeben haben – mehr werden wir an der anstehenden Qualifizierung besprechen.

Das Foto zeigt eine Tafel mit Abschnitten und bunten Namenskärtchen, davor stehen Kinder und eine Betreuungskraft, die die Einteilung organisiert
Die Schüller*innen des Ganztags tragen sich für die Angebote am Donnerstag ein

KW 3/24 – Besprechung im Schnee

Da es für die Kooperation zwischen Ganztag und Lehrkräften leider so gut wie keine Zeit gibt und es schwierig ist, überhaupt einen gemeinsamen Termin zu finden, weichen wir auf den „Waldtag“ am Montag aus, an dem Susanne und Bernadette gemeinsam eingeteilt sind. Aktuell dürfen wir nicht in den Wald wegen Baumbruch, deshalb sind wir bei sehr seltenem Schnee in Karlsruhe auf dem Spielplatz. Mit einem Auge und Ohr bei den Kindern besprechen wir die Aufgaben für die nächste Qualifizierung und versuchen, uns mit kalten Füßen für den weiteren Projektverlauf abzustimmen.

Zu sehen sind ein kleiner verschneiter Hügel, kahle Bäume bei grauem Wetter und ein paar spielende Kinder
Tridem trifft sich im Schnee

KW 2/24 – Wünsche der Viertklässler*innen

Nach den Ferien geht es wieder los mit dem Alltag in Büro und Ganztagsschule. Neben der aufwändigen ersten Ausgabenerklärung im Projektverwaltungsprogramm ZEUS, für das es zum Glück eine Fristverlängerung gibt, bin ich auch an der Schule. Susanne startet mit den Viertklässler*innen ein Projekt, bei dem es um Wünsche für die restliche Schulzeit geht. Welche AGs wollen die Kinder? Was wollen sie zum Abschluss der 4. Klasse machen? Bei diesem ersten Treffen ist der Abschluss aber noch zu weit weg, die Stimmung eher müde oder erfüllt mit Bewegungsdrang: überwiegend die Jungs wollen nur Fußball spielen und die meisten Mädchen entscheiden sich für eine Film-AG, am liebsten wollen sie Horrorfilme anschauen. Gleich eine Nagelprobe für Beteiligung: Was ist überhaupt möglich oder bleibt das nur ein Wunschkonzert?

Foto von einem Whiteboard mit bunten Moderationskarten, die zu Gruppen zusammengefasst sind.
Kärtchenabfrage bei den Viertklässler*innen

KW 50/23 – Zweite Qualifizierung

Schon steht die zweite lange Fahrt nach Hannover an, zur zweiten Qualifizierung unseres Tridems – mit der Bahn immer ein Abenteuer, wenn am Abend vor der Abreise der Zug gestrichen wird … Dank unserer Zug-Expertin Susanne finden wir aber eine gute Alternative und haben dann nicht allzu viel Verspätung.

Die zweite Qualifizierung beschäftigt sich u.a. mit Widerständen bei Veränderungen. Wir haben den Eindruck, dass es vor allem die strukturellen Rahmenbedingungen von Schule sind, die es allen schwermachen. Das Projekt stellt auch hohe bürokratische Anforderungen, die in dieser Woche abgearbeitet werden müssen. Vor Weihnachten gibt es also nicht mehr viel Beteiligung zu erleben – zumindest nicht für die Projektkoordinatorin …

Das Poster zeigt einen Zug und beschreibt die verschiedenen Stationen auf dem Weg der Schulentwicklung
Poster für Schulentwicklung

KW 49/23 – Erstes Treffen der Steuerungsgruppe

Nach diversen Ausfällen durch Krankheit finden wir endlich einen Termin für ein erstes offizielles Koordinierungstreffen der Projekt-Steuerungsgruppe im Büro des Schulleiters. Teilnehmende sind neben dem Schulleiter Herrn Hutt die stellvertretende Geschäftsführerin des stja Petra Kuropka und wir als Projekt-Tridem. Bernadette kann es trotz fehlender Vertretung einrichten dabei zu sein und ihre Klasse arbeitet ruhig weiter. Wir sprechen über die im Vorhabenkonzept beschriebenen Ziele und über die SWOT-Analyse für unser Projekt, eine „Hausaufgabe“ aus der Qualifizierung.

Wir müssen aufpassen, dass der Schwung vom pädagogischen Tag nicht im Alltag verloren geht und dass wir uns konkrete kleine Projekte für nächstes Jahr vornehmen, die Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Alltag ist in der Vorweihnachtszeit auch das Adventsbasteln aller Kinder an der Schule sowie der Eltern, das trotz hohem Krankenstand durchgeführt wird. Vor allem die Elternvertretung hat dafür plädiert und auch den Kuchenverkauf organisiert, ein schönes Zeichen und hoffentlich ein Anknüpfungspunkt für mehr Zusammenarbeit mit Eltern.

Das Foto zeigt den Flur des Schulhauses mit Besucher*innen. Von der Decke hängen bunte Kreise aus Papier vom Logo der Schillerschule und bunte Tannenbäume
Weihnachtlich geschmückter Flur der Schillerschule beim Adventsbasteln

KW 48/23 – Projektverwaltung

Diese Woche ist mehr geprägt durch interne Besprechungen und Projektverwaltung. So entsteht unter anderem das erforderliche Plakat. Wir wollen es noch größer machen und aktuell halten, z.B. könnten die Kinder eigene Bilder ergänzen oder es kann auf aktuelle Veranstaltungen hingewiesen werden.

Abgebildet ist das Projektplakat mit den Logos, den Zielen des Projekts und den Ansprechpartner*innen
Das Projekt-Plakat

KW 47/23 – Leitbildentwicklung beim pädagogischen Tag

Bei der anstehenden Gesamtlehrerkonferenz (GLK) habe ich die Möglichkeit, mich kurz vorzustellen, nachdem Susanne das Projekt nochmal erläutert hat. Hier war die Reaktion verhalten, aber am Freitag gibt es den ebenfalls bereits geplanten pädagogischen Tag zur Leitbildentwicklung und hier bringt das ganze Kollegium – Lehrkräfte wie pädagogische Fachkräfte – Ideen ein, die Beteiligung aller beinhalten.

Auf einer blauen Legoplatte sind diverse Möbel, Blumen und ein Männchen mit einer Blume auf dem Kopf zu sehen.
Wir bauen uns unsere Wunschschule mit Lego

Ein interessanter Tag und eine gute Grundlage für das Projekt – alle wollen sich daranmachen, die Schule zu verändern.

KW 46/23 – Fachberatung zum Auftakt

In dieser Woche habe ich die Gelegenheit, eine Fachberatung mit Frau Eichner zu bekommen, die den stja schon lange in der Rolle der pädagogischen Fachberatung begleitet. Gemeinsam verschaffen wir uns einen Überblick über das Projekt, entwickeln und spinnen Ideen zum Thema Beteiligung – vielleicht könnten die Kinder an Fasching die Macht übernehmen?

Ich bin auch das erste Mal an der Schule und lerne die Gegebenheiten dort näher kennen, indem ich gleich bei den Programm­punkten des Ganztags mitlaufe. So gehen wir am Freitag auf den stja-Aktivspielplatz in der Günther-Klotz-Anlage, wo alle trotz des kalten Wetters viel Spaß haben.

Eine Gruppe von Kindern mit warmer Kleidung sitzt an einem Tisch unter einem Zeltdach und hört den Betreuer*innen zu
Die Kinder des Ganztags auf dem Aktivspielplatz des stja